Persönlichkeiten

Greifswald hat einige bekannte Persönlichkeiten hervorgebracht. Der wohl berühmteste Sohn der Stadt ist Caspar David Friedrich.

Caspar David Friedrich

Einer der bekanntesten Maler der Romantik

Caspar David Friedrich ist der wohl bekannteste Greifswalder. Er wurde am 5. September 1774 geboren und erhielt bereits mit 14 Jahren seinen ersten Zeichenunterricht in Greifswald. Für sein Studium ging er nach Kopenhagen und später dann nach Dresden. Seine vielen Reisen führten ihn allerdings immer wieder zurück in die Heimat, wo auch ein Großteil seiner Gemälde entstand. Unter den zahlreichen Motiven sind auch viele bekannte aus Greifswald zu finden.
Dazu zählen die Klosterruine in Eldena, der Marktplatz, die Dänische Wiek und Wiesen bei Greifswald.

www.caspar-david-friedrich-greifswald.de

Gerhard Domagk

Der Nobelpreisträger Gerhard Domagk wurde 1895 in Lagow, einem kleinen brandenburgischen Städtchen, als Sohn eines Lehrers geboren. 1914 nahm er sein Humanmedizinstudium an der Universität Kiel auf. Durch den Ersten Weltkrieg wurde dieses unterbrochen und Gerhard Domagk kümmerte sich als Sanitäter um Verwundete. Nach dem Krieg schloss er 1921 sein Studium in Kiel ab und fiel 1923 dem Professor Walter Gross aus Greifswald positiv auf einer Tagung auf. Daraufhin erhielt Gerhard Domagk ein Angebot für eine Position am Pathologischen Institut in Greifswald. Hier kann er seiner Forschung nachgehen und habilitiert 1924. Ein Jahr später folgte Gerhard Domagk seinem Lehrmeister Walter Gross an die Universität Münster.
1939 wurde ihm der Nobelpreis verliehen, den er aber aufgrund des nationalsozialistischen Regimes erst 1947 entgegennehmen konnte.

Wolfgang Koeppen

Ein bedeutender Schriftsteller der Nachkriegsliteratur

Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren. In seiner Jugend war er unter anderem als Volontär beim Stadttheater tätig und besuchte Vorlesungen der Germanisten an der Universität Greifswald, wenngleich er nicht als Student eingeschrieben war.
Bekannt wurde er als Schriftsteller durch seine Triologie des Scheiterns, die sich aus den drei großen Romanen: Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom zusammensetzt.
1990 erhielt Wolfgang Koeppen die Ehrendoktorwürde der Ernst-Moritz-Arndt-Universität.
Sechs Jahre später verstarb er in einem Münchner Pflegeheim.

www.koeppenhaus.de

Sibylla Schwarz

Eine bedeutende deutsche Dichterin

Sibylla Schwarz wurde am 14. Februar 1621 als Tochter des damaligen Bürgermeisters Christian Schwarz in Greifswald geboren. Mit zehn Jahren begann sie Gedichte zu schreiben, welche die außergewöhnliche Bildung für ein Mädchen der damaligen Zeit beweisen. Ab 1627 waren die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auch in Greifswald zu spüren. Deshalb waren Krieg und Tod Themen ihrer Gedichte, ebenso wie Freundschaft und Liebe. Im Alter von 17 Jahren erkrankte Sibylla Schwarz plötzlich an der Ruhr und verstarb kurz darauf.
Das ehemalige Wohnhaus der Familie steht noch heute in Greifswald, in der Baderstraße 2.

Hans Fallada

Ein deutscher Schriftsteller

Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen schrieb unter dem Pseudonymen Hans Fallada zahlreiche literarische Werke.
Am 21. Juli 1893 wurde Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen in Greifswald geboren. Ab dem Jahr 1930 schrieb er unter dem Namen Hans Fallada und veröffentlichte zahlreiche Romane. Einer seiner ersten ist „Kleiner Mann – was nun?“, welcher sogar zum Bestseller wurde.

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Ich studiere Lehramt in Greifswald, weil die allgemeinen Studienbedingungen aufgrund der Größe der Stadt, der Universität und der außeruniversitären Angebote hervorragend sind. Außerdem fördert das Lehramtsstudium in Greifswald die Entwicklung unabhängiger, selbständiger Persönlichkeiten sowohl in eigener Forschung als auch Lehre.

Tony Schmidt (LA Geschichte + Deutsch)

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