Qualitätsoffensive Lehrerbildung startet in Mecklenburg-Vorpommern

Am 11. April 2016 startete in Rostock das Projekt „LEHREN in MV – LEHRer*innenbildung reformierEN in MV“ im Rahmen der bundesweiten Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Ziel ist es, die Ausbildung von angehenden Lehrer*innen nachhaltig zu verbessern. Im Rahmen des Entwicklungsvorhabens fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die vier lehrerbildenden Hochschulen des Landes - Universität Rostock, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie die Hochschule Neubrandenburg - mit rund vier Millionen Euro. Bis zum Jahr 2019 sollen mit diesen Mitteln landesweite Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung des Praxisbezuges sowie zur Orientierung der Lehrer*innenbildung an den Anforderungen der Heterogenität und Inklusion in den Schulen umgesetzt werden.

Auftakt Qualitätsoffensive Lehrerbildung MV: Rund 90 Akteur*innen des Verbundprojektes kamen in Rostock zusammen. - Das Foto gehört zur Medieninfo "Qualitätsoffensive Lehrerbildung startet in Mecklenburg-Vorpommern" vom 18.04.2016
Foto: Edeltraud Altrichter, Universität Rostock

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Gemeinsam mit dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) verfolgen die Projektverantwortlichen zwei große Ziele: Zum einen soll der Praxisbezug im Lehramtsstudium verbessert werden, indem die Hochschulen und Schulen des Landes in einer Win-Win-Situation zusammengeführt werden und Kooperationen eingehen. Es werden Konzepte für Praxiskontakte sowie für eine Qualifizierung der schulischen Mentor*innen entwickelt, aus denen nach einer Evaluierung Empfehlungen für eine curriculare und strukturelle Weiterentwicklung der Lehrer*innenbildung abgeleitet werden sollen.

Zum anderen soll sich die Lehrer*innenbildung künftig stärker an den Anforderungen der Heterogenität und Inklusion orientieren. Dazu werden innerhalb der Hochschulen und Fachdidaktiken Modelle inklusiven Lernens in heterogenen Gruppen exemplarisch entwickelt, erprobt und evaluiert sowie didaktische Konzepte zur Schulung von Beratungs- und Diagnostikkompetenzen in inklusiven Lehr-Lern-Settings erforscht.
Ziel des Projekts ist die Implementation erfolgreicher Konzepte in die Strukturen der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer*innen. Durch die gemeinsame Arbeit im Verbundprojekt sollen die Maßnahmen hochschulübergreifend entwickelt und eine landesweite Qualitätsverbesserung der Lehrer*innenbildung gewährleistet werden.

Gemeinsame Pressemitteilung der lehrerbildenden Hochschulen des Landes:
Universität Rostock,
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald,
Hochschule für Musik und Theater Rostock
Hochschule Neubrandenburg

Kontakt

Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB)

Prof. Dr. rer. nat. habil Carolin Retzlaff-Fürst
Universität Rostock
Telefon 0381 498 2901/ -6190

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Das Lehramtsstudium in Greifswald gefällt mir, weil es eine gute Betreuung durch die Dozenten und Professoren sowohl in den Verstaltungen, als auch darüber hinaus gibt. Dies ist dann auch das, was ich am Lehramtsstudium in Greifswald besonders mag. Dazu kommt natürlich die Nähe zum Wasser und zu den beiden schönen Inseln Usedom und Rügen.

Franz Leissner (LA Regionale Schule Englisch + Geschichte, Beifach Polnisch)

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