2,3 Millionen Euro aus dem Qualitätspakt Lehre fließen an die Universität Greifswald

Die Universität Greifswald erhält aus dem Förderprogramm Qualitätspakt Lehre weitere 2,3 Millionen Euro bis zum Jahr 2020. Die konkreten Vorhaben werden durch das Projekt interStudies-2 „Integrierte Qualitätsentwicklung interdisziplinärer Studiengänge und polyvalenter Studienangebote an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald“ umgesetzt. Mit dem Bundesprogramm „Qualitätspakt Lehre“ soll die Betreuung der Studierenden und die Lehrqualität an Hochschulen verbessert werden. Insgesamt erhalten 156 Hochschulen von 2016 bis 2020 rund 820 Millionen Euro Fördermittel des Bundes.

In der ersten Förderperiode des Greifswalder Projektes interStudies standen die Etablierung wirksamer Koordinationsstrukturen sowie Qualifizierungsangebote für Lehrende und Studierende im Hinblick auf unterschiedliche Studiengangsmodelle im Mittelpunkt. In der zweiten Förderperiode werden nun sechs konkrete Studienreformvorhaben realisiert. Diese konzentrieren sich auf den überfachlichen Ergänzungsbereich General Studies, den mit E-Learning-gestützten Spracherwerb in Hebräisch, Griechisch und Latein, das Lehramtsstudium im Kontext zunehmender Internationalisierung, den Praxisbezug und die „Beschäftigungseignung (Employability)“, das Studieneingangssystem und auf das forschende Lernen.

Im Seminar - Foto: Anja Ulmann

Ein zentrales Reformvorhaben liegt in der Neukonzeption des fachübergreifenden Ergänzungsangebotes General Studies. Studierende sehen an dem gegenwärtigen Angebot eine Reihe von kritischen Aspekten. So fühlen sie sich durch die General Studies übermäßig belastet. Kritisiert werden auch deren Gewichtung im Vergleich zum Fachstudium und deren Inhalte. Daher sollten die General Studies noch stärker auf berufsqualifizierende Kompetenzen ausgerichtet werden.

Für eine Weiterförderung nach der ersten Förderrunde mussten sich alle geförderten Projekte einer Zwischenbegutachtung durch ein Gremium von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Hochschulmanagement sowie Vertretern aus Studierendenschaft, Bund und Ländern unterziehen.

Besonders erfolgreich erwiesen sich die Förderung von innovativen Lehrprojekten, die jährlich in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt wurden, und die Schriftenreihe Greifswalder Beiträge zur Hochschullehre. Die Reihe stellt überregional hervorragende, gute und innovative Lehre sowie das vorbildliche Engagement Lehrender im Bereich polyvalenter Lehre vor. In diesem Monat erscheint bereits die fünfte Ausgabe. Beide Initiativen werden fortgeführt und die Mittel für die universitätsinternen Wettbewerbe werden erhöht.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald

Dr. Andreas Fritsch
Walther-Rathenau-Straße 47
17489 Greifswald
Telefon: +49 3834 86-1136

Zurück

Das Studium an der EMAU zeichnet sich durch das sehr persönliche Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden aus, was zu einer produktiven Zusammenarbeit führt.

Jan Krause (LA Kunst)

Noch Fragen?

Zentrale Studienberatung: Rubenowstraße 2, 17489 Greifswald | Tel.: 03834 420 1293 | Fax: 03834 420 1255 |